Rang 3 im Zürcher Hauptbahnhof

13.04.2017 08:43:23 | tanja.hueberli@gmx.ch


Nach einer weiteren langen Trainingsphase ohne Wettkampf freuten wir uns auf das erste Turnier in der Schweiz. Wir waren selber sehr gespannt, was wir schon in den Sand bringen können und an was es noch am meisten fehlt.
 
Am Freitag erwischten wir einen Start nach Mass.
Gegen Grässli/Rohrer liessen wir nichts anbrennen und konnten das Spiel mit 2:0 für uns entscheiden.
Die in diesem Spiel gewonnene Sicherheit wollten wir auch mit ins nächste Spiel nehmen. Dort wartete mit Slukova/Hermannova aus Tschechien ein starkes Team auf uns, gegen welches wir im Februar in Fort Lauderdale in einem knappen Spiel den Kürzeren gezogen hatten.
Auch am Freitag gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichenen, die Tschechinnen konnten vor allem gegen Ende Satz aber beides Mal etwas abgeklärter agieren und die wichtigen Punkte gingen somit auf ihr Konto.
Wir verloren das Spiel mit 19:21 19:21 und ärgerten und natürlich über die verpassten Chancen und die daraus resultierende Niederlage. Trotzdem konnten wir viel Positives daraus mitnehmen und bekamen am nächsten Tag gleich die nächste Chance, uns über das Loser-Tableau in den  Halbfinal zu spielen. 

Dort trafen wir auf die zweite Wildcard des Turniers aus Holland. Anders als am Freitag hatten wir etwas Mühe, unser Spiel sauber aufzuziehen und es war ein ziemlicher Kampf, den wir am Ende aber doch mit 2:0 für uns entscheiden konnten.
Damit kam es im Halbfinal zum ersten Duell mit unseren Trainingspartnerinnen Heidrich/Vergé-Dépré.
Nach schlechtem Start kamen wir etwas besser ins Spiel und konnten das Geschehen ausgeglichen gestalten. Den ersten Satz konnten Anouk und Joana schlussendlich mit 21:18 für sich entscheiden und beim Stand von 5:4 im zweiten Satz mussten wir wegen anhaltenden uns starken Krämpfen in Tanja’s Beinen forfait geben. 
Nicht sicher, ob sich ihre Wade schnell genug wieder erholen wird sind wir dann nach Hause gefahren und haben abgewartet, wie sich das Ganze über Nacht entwickelt. Da sich Tanja am Sonntag wieder besser fühlte, entschieden wir uns, fürs Bronzespiel anzutreten. 
Das Ziel war es, trotz einer gewissen Limitierung unser Bestes aufs Feld zu bringen und uns gelang es, gegen Caluori/Steinemann den erhofften Sieg einzufahren!
Somit haben wir das Turnier mit einem Sieg und dem in diesem Moment best möglichen Resultat abschliessen können, was uns natürlich sehr gefreut hat! 
 
Nun steht für Tanja etwas Erholung und den Körper in Ordnung bringen und für Nina eine weitere Trainingswoche auf dem Plan, bevor wir über Ostern etwas Zeit mit unseren Familien und Freunden verbringen werden! :)
 
Wir haben es sehr genossen, vor Heimpublikum zu spielen und danken euch allen fürs Vorbeikommen und Mitfiebern!

Tanja und Nina